Wenn die meisten Menschen an Beamte denken, kommt sicherlich der Dienstunfall nicht vor – was soll bei der Büroarbeit schon passieren? Aber auch im Arbeitsbereich des großen Gebietes des Beamtenrechtes, kommt es hier und da zu Dienstunfällen – auch wenn man diese niemanden wünscht.

Definition des Dienstunfalls im Beamtenrecht
Im § 31 des Bundesbeamtenversorgungsgesetzes wird eine Definition geliefert, wann man von einem Dienstunfall sprechen darf. Zunächst einmal muss ein Körperschaden entstanden sein, welcher im Dienst passierte. Im Dienst bedeutet hierbei sowohl während der Ausübung im z.B. Büro, aber auch wenn man auf Dienstreise, Dienstgängen u.Ä.

Wichtig ist außerdem, dass man den Zeitpunkt und Ort genau bestimmen kann, an dem es beruhte – und (wie für einen Unfall typisch) plötzlich passieren.
Wie schon erwähnt ist der Begriff Dienst dabei nicht auf den eigentlich Dienstort (z.B. das Büro) beschränkt. Zu den schon erwähnten Zusätzen, zählt auch die Teilnahme an dienstlichen Veranstaltungen dazu. In bestimmten Fällen zählen auch Nebentätigkeiten dazu wie die Arbeit im öffentlichen Dienst.

Streitpunkte bei Dienstunfällen
Natürlich bleibt die Frage offen: Worum wird bei solchen Fällen gestritten? Sollte es nach einem Unfall nicht eigentlich schnell darum gehen, den Schaden „auszugleichen“?
Denn immer steht die Frage im Raum: Ist der Schaden nun durch den Unfall passiert oder nicht?

Der Betroffene Beamte ist hierbei dafür verantwortlich, dieses auch zu beweisen – alleine hier ist schon die Beratung durch einen Anwalt oft notwendig.
Um ein medizinisches Gutachten kommt man in einem harten Streitfall gar nicht drum herum. Denn es muss nachgewiesen werden, ob schon ein Leiden im Vorfeld existierte oder der Unfall an sich die Schwierigkeiten verursacht hat.
Kommt es zu physischen „Schäden“ ist die Lage für den Betroffenen leider sehr kompliziert, denn dies lässt sich schwerer nachweisen und auch durchbringen.

 

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