dienstunfallDie häufigsten Streitigkeiten im Dienstunfallrecht entstehen bei der Anerkennung des Dienstunfalls und der damit einhergehenden Gewährung eines Unfallruhegehalts und des unter Umständen erhöhten Unfallruhegehalts, eines Unfallausgleichs und einer einmaligen Unfallentschädigung. Diese Zahlungen sind befristet, deshalb sollten gerade bei vermeintlicher Genesung trotzdem immer alle Ansprüche geprüft und geltend gemacht werden.

Wichtig ist, dass der Dienstunfall mit all seinen gesundheitlichen Folgen schriftlich anerkannt und festgehalten wird. Als Ihre kompetente rechtliche Vertretung in Hannover achten wir verstärkt darauf, dass alle Folgen umfassend im Bescheid aufgeführt und aufgenommen werden. Nur so erhalten Sie den vollen Umfang an Vorteilen. Die Anerkennung der Folgen ist im späteren Verlauf des Dienstes und in Bezug auf eine durch den Dienstunfall resultierende Zwangspensionierung erforderlich um eine solide Argumentation führen zu können. Ist dies nicht der Fall kann es sich in Hinblick auf die Unterschiede des Mindestruhegehalt zum Unfallruhegehalt schnell zu Differenzen von mehreren tausend Euro kommen.

Wer für mindestens 6 Monate in seiner Erwerbsfähigkeit wesentlich beschränkt ist, erhält außerdem den sogenannten Unfallausgleich. Dieser Ausgleich wird fortlaufend auch neben dem Ruhegehalt gezahlt. Die einmalige Unfallentschädigung in Höhe von 150.000,- € kann bei einer dauerhaften Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 50% beansprucht werden. Kontaktieren Sie unsere Kanzlei in Hannover um umfassende Informationen zu diesem Thema zu erhalten.